
Auch in kleinen Wohnungen können manche Heilpflanzen kultiviert werden. Ein paar Töpfe, ein helles Plätzchen und regelmäßiges Gießen reichen, um von den Vorteilen frischer Heilfplanzen zu profitieren. Aloe Vera, Pfefferminze, Kamille usw. helfen bei verschiedensten Beschwerden und auch für Kinder ist es sehr interessant, das Wachsen der Pflanzen zu beobachten.
Heilpflanzen zu Hause anbauen
Eine kleine Sammlung an Heilpflanzen zu Hause kann sehr hilfreich sein, um verschiedene Beschwerden, wie z.B. Erkältungen, Bauchschmerzen, kleine Wunden, Nervosität usw., zu behandeln. Die Natur ist weise und wunderbar, sie stellt uns zahlreiche Mittel zur Verfügung und ist ein hervorragender Meister, von dem wir täglich vieles lernen können. Heilpflanzen zu Hause lohnen sich auf jeden Fall. Hier ein paar Tipps, welche besonders geeignet und sehr einfach in der Pflege sind.
1. Aloe Vera
Die Aloe-Pflanze benötigt nur sehr wenig Pflege. Die Töpfe sollten an der prallen Sonne stehen, zum Beispiel auf dem Balkon, sie benötigen relativ wenig Wasser. Diese Pflanze wächst sehr gut, die fleischigen Blätter enthalten viel Wasser, Enzyme und wertvolle Aminosäuren, die ganz besonders bei Hautbeschwerden sehr empfehlenswert sind. Das heilende Gel kann den Blättern einfach entnommen werden. Es wird empfohlen, Aloe Vera in Tontöpfen (nicht in Plastiktöpfen) zu kultivieren. Der Topf wird mit normaler Erde mit 50% Torf gefüllt. Nicht vergessen, ganz unten eine Schicht kleine Steinchen anzubringen, damit das Wasser gut abfließen kann. Aloe Vera benötigt immer viel direktes Sonnenlicht und im Winter Schutz vor der Kälte.
Pfefferminze
Wie wäre es mit einem köstlichen frischen Pfefferminztee am Nachmittag? Pfefferminze hilft bei Magenschmerzen, wirkt beruhigend und kann mit verschiedenen anderen Heilpflanzen kombiniert werden. Auch zur Verfeinerung von Nachspeisen und anderen Gerichten ist Pfefferminze bestens geeignet. Es handelt sich um ein hervorragendes Naturheilmittel, das sehr gut in einem Topf oder auch im Hausgarten kultiviert werden kann. Pfefferminze kann zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden und benötigt nur wenig Pflege. Außerdem ist diese Pflanze auch gut gegen Mücken, Ameisen, Läuse und andere Ungeziefer. Zuerst kommt eine Schicht Kieselsteine in einen Tontopf, dann eine Mischung aus Erde und Torf zu gleichen Teilen. Pfefferminze bevorzugt Halbschatten, diese Pflanze sollte nicht direkt in der Sonne stehe.
3. Salbei
Das Wort Salbei bedeutet „gesund sein“. Um auch von dieser wunderbaren Heilpflanze zu profitieren, kann sie in einem Tontopf gepflanzt werden. Zuerst wird darin eine Schicht Kieselsteine angebracht, danach Tonerde. Salbei benötigt viel Sonne, am besten wird diese Pflanze auf den Balkon in ein Eck mit viel Licht gestellt. Salbei kann als Gewürz oder auch für Tee verwendet werden. Salbeitee wirkt entspannend, verdauungsfördernd und auch ausgezeichnet gegen Entzündungen und Kopfschmerzen. Diese Heilpflanze ist also eine ausgezeichnete Wahl.
4. Petersilie
Petersilie wirkt stark entgiftend. Diese Pflanze reinigt die Nieren, hilft bei schlechtem Mundgeruch, stärkt das Immunsystem, ist ein ausgezeichnetes Gewürz für viele Gerichte und enthält außerdem sehr viel Eisen. Ein Löffel Petersilie am Tag wirkt hervorragend, diese Pflanze sollte in keinem Haushalt fehlen. Doch wie wird Petersilie gepflanzt? Diese Pflanze benötigt mindestens 5 Stunden Sonne am Tag. Danach kann sie im Schatten stehen. Ein Topf mit wenig Erde, etwas Torf und einer Schicht Kieselsteine am Boden reicht. Petersilie wächst relativ langsam, alos nicht auf´s Gießen vergessen, auch wenn noch nichts zu sehen ist. Nach einigen Monaten wird die Pflanze wachsen. Wer frische Petersilie gewöhnt ist, verzichtet nur noch ungerne darauf, diese schmeckt nämlich weitaus besser als die gekaufte Pflanze. Außerdem kann Petersilie bei Bedarf stets abgeschnitten und verwendet werden, ohne an den positiven Eigenschaften zu verlieren.
5. Kamille
Auch Kamille sollte jeder zu Hause haben. Diese Heilpflanze wirkt entspannend, schlaffördernd, stresslindernd und hilft auch bei Herzproblemen. Es ist gut, diese Pflanze immer zur Hand zu haben, um bei Bedarf einen frischen Tee zuzubereiten. Kamille wir im Sommer gepflanzt, wenn es am wärmsten ist. Sie benötigt einen Teil dunkle Erde und einen Teil Sand, so kann das überschüssige Wasser besser abgeleitet werden. Kamille benötigt ein Plätzchen mit viel Licht doch ohne direkte Sonnenbestrahlung. Für Kamillentee werden die Blüten verwendet, diese müssen ganz geöffnet sein. Es sollte darauf geachtet werden, beim Ernten die Stengel nicht abzureißen, da diese nicht mehr nachwachsen.
Wir empfehlen jedem, zu Hause verschiedene Heilpflanzen zu kultivieren. Auch Kindern macht es großen Spaß, diese wachsen zu sehen und sie lernen dabei auch, welche positiven Wirkungen die Pflanzen haben.
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